Unsere Produzenten

Petra Morawa

Hinter der Geschichte von Flaschenweise liegt jahrelange harte Arbeit und eine Menge „Schietwetter“, wie es in Hamburg heißt, wenn der Himmel grau ist und beständig Regen fällt. Bereits 2003 entschloss sich Petra Morawa, ihren eigentlichen Job als Grafikdesignerin an den Nagel zu hängen und einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Sie hatte es satt, bei der Werbung für die industrielle Lebensmittelindustrie nicht nur Produkte, sondern auch ihre Seele zu verkaufen zu müssen.

Vom schönen Schein zum reellen Sein.


So stellte sie sich anfangs bei Wind und Wetter auf die Marktplätze der Hansestadt und verkaufte eine Auswahl an aromatisierten Essigen und Ölen - abgefüllt in Flaschen, daher der Name „Flaschenweise“. Der Erfolg kam flott: Das Interesse lokaler Feinkostläden ward recht schnell geweckt und so begann das Wachstum. Nicht nur das Sortiment wuchs auf Pesto-Varianten, Vinaigrettes, Würzöle und Aromasalze – alles ausschließlich nach selbst entwickelten Rezepturen – an, sondern aufgrund der erhöhten Nachfrage auch der Platzbedarf. Aktuell kümmern sich sieben Mitarbeiterinnen in den neu bezogenen Räumlichkeiten in Wansbeck auf 400 Quadratmetern um Produktion, Verpackung und Versand.

Die Besonderheit am Beispiel von Pesto.


Um die Frische zu gewährleisten, produziert die Feinkostmanufaktur auftragsabhängig. Das ist ganz in unserem Sinne, denn die Pesti haben eine begrenzte Haltbarkeit, da sie kaltgerührt, also im Herstellungsprozess nicht erwärmt oder gar pasteurisiert werden. Gut fürs Aroma!

Während im Sommer die frischen Kräuter aus dem Hamburger Umland stammen, greift man in der kühleren Jahreszeit auf aromatische Importware zurück. Auch die weiteren Bestandteile wie sardisches Olivenöl oder Meersalz aus Trapani stammen von kleinen, handverlesenen Manufakturen, die Petra Morawa im Laufe der Jahre für sich entdeckt hat. Nach dem Waschen, Trocknen und Verarbeiten der Kräuter mit den anderen Komponenten wird das Pesto in Weckgläser abgefüllt und vakuumiert. Der Sauerstoffentzug verhindert eine Oxidation und das Pesto bleibt appetitlich frisch-grün, ganz ohne Zusatzstoffe. Zuhause heißt es dann, nur noch öffnen und mit Pasta ein schnelles und köstliches Gericht zu kreieren oder einfach Büffelmozarella mit dem letzten Würzkick verfeinern.