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Maria Büning

Die Arche Büning

Wer eine echte Arche im Münsterland betreten möchte, der ist auf diesem Gutshof in Laer goldrichtig. Maria und Martin Büning kauften ihn 1990 und bewirtschaften ihn seit 1991, indem sie seltene Haustierrassen züchten und vor dem Aussterben bewahren. Das Ehepaar Büning hat sein Anwesen zum Arche-Hof gemacht. So heißen nur Höfe, die ohne wenn und aber Bedingungen wie folgende erfüllen: Haltung regionaler Rassen mit ihren typischen Eigenschaften und Kennzeichen; angemessene Tierzahlen (keine Übernutzung von Flächen); artgemäße Haltung und Fütterung der Tiere (mit regelmäßigem Auslauf, Weidegang im Sommer, Gruppenhaltung und Verzicht auf Hochleistungsfuttermittel). Die Bünings sind Arche-Höflinge aus Überzeugung. Zu ihrem Betrieb gehören 60 ha Ackerland, auf dem sie Weizen, Gerste, Erbsen, Mais, Ackerbohnen und Kleegras anbauen.  

Rettet das Bunte Bentheimer!

Den größten Tieranteil auf dem Hof machen die Bunten Bentheimer Schweine aus. Diese schlappohrigen, robusten und stressstabilen Tiere mit den schwarzen Flecken entstammen der Region und haben die hungrige westfälische Bevölkerung lange Zeit mit gutem Fleisch versorgt. In den 1950er Jahren änderte sich aber der Verbrauchergeschmack radikal. Fettarmes Fleisch war in und das können die Bunten Bentheimer nicht liefern. Sie drohten auszusterben. Bis in den 1990er Jahren engagierte und traditionsbewusste Züchter wie die Bünings begannen, sich um das Überleben dieser einzigartigen Schweinerasse zu kümmern. Heute leben auf der Büning-Arche 40 Sauen das ganze Jahr über so, wie sie es sollen: in Freilandhaltung (wobei sie ein großer Familienunterstand vor Kälte, Regen und Schnee schützt). Ihre gesamte Tierschar pflegen Maria und Martin Büning ausschließlich mit hofeigenem Getreide, Mais und Kleegras zu füttern.