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500-g-Stück
Traditionell wurden Birnen und Zwetschgen in der Nachhitze des Backofens gedörrt und für den Winter haltbar gemacht. Kletzenbrot wurde früher ohne Honig oder Zucker hergestellt und nur durch die Kletzen oder Hutzeln gesüßt. „Hutzeln“ sind Dörrbirnen, die vor dem Trocknen geschält werden. Die Bezeichnung „Hutzeln“ leitet sich vom niederdeutschen „hotten“ ab, was so viel wie schrumpfen bedeutet. Ursprünglich wurden als Trockenfrüchte nur Kletzen und Hutzeln verwendet, erst später nahm man mit der Einfuhr südländischer Früchte auch Feigen und Rosinen dazu. Mit dem Backen des Kletzenbrotes wurde um den Andreastag (30. November) begonnen. Hier beginnen auch die „Klöpfelnächte“, in denen maskierte Burschen über die Felder sprangen und so Fruchtbarkeit bringen sollten. Mit Versen bettelten sie um Gaben, die in der Regel aus Kletzenbrot bestanden. Das Kletzenbrot ist also ein Fruchtbarkeitssymbol.
Artikel 1433
Haltbarkeit 2 Wochen
Zutaten Roggenmehl, Weizenmehl, Wasser, Feigen, Pflaumen, Rosinen, Birnen, Sauerteig, Walnüsse, Haselnüsse, kandierte Früchte, Rum, Zucker, Gewürze, Salz / Kann Pflaumensteine enthalten.
Allergene Enthält Gluten
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