Unsere Produzenten

Jochen Haverland

Essbahre Wahrzeichen
Im Jahre 1570 gründete ein gewisser Jörgen Haverlanth im westfälischen Soest eine Pumpernickelbäckerei, die sich heute noch im Besitz der Familie befindet und das „essbare Wahrzeichen Westfalens“ (Josef Müller Marein) weiter mit großem Erfolg produziert. Galt das dunkle Brot im Mittelalter noch als Armenspeise „für armes Volk, das seine eigene Erde essen muß“ oder  wie man in der Chronik der Familie Haverland lesen kann, als Notration bei Belagerungen, so liefert Haverland heute an Feinschmecker in aller Welt. Dies sind häufig Exilwestfalen, die sich ihren Schinken oder Käse ohne Pumpernickel nicht vorstellen können.
 
Westfalenglück in Dosen
Der Clou bei Haverlands Pumpernickel ist die Herstellung ohne die heute gängigen Zusätze von Rübenkraut oder Sirup, aber auch ohne Salzzugabe, Farb-, Süß- und Konservierungsstoffe. Durch den langen Backprozess bleibt der Pumpernickel trotzdem sehr lange haltbar, unangebrochen ca. 20 Wochen, angebrochen ca. 14 Tage. Eine einzige Konzession an das Industriezeitalter hat sich der Betrieb allerdings inzwischen doch geleistet: Neben dem Stanniolpapier steckt der Pumpernickel inzwischen auch in Dosen, damit er weltweit den Ruhm Westfalens mehren kann.