EFFILEE
Ausgabe Sommer 2012
„Magazin für Essen und Leben“ - so nennt sich das vierteljährlich erscheinende Foodmagazin Effilee im Untertitel. Schon beim ersten Durchblättern wird deutlich, dass es sich nicht in erster Linie um ein Rezeptheft handelt: Lange Lesestrecken wechseln sich mit opulenten Bildern ab; es sind auf jeden Fall mehr Menschen als Teller zu sehen. Thematisch wird ein weiter Bogen gespannt, vom noblen Landhaus Scherrer an der Hamburger Elbchaussee bis hin zu Biobauern in Ecuador. „Wenn man anfängt, sich intensiver mit dem Essen zu beschäftigen“, erklärt Herausgeber Vijay Sapre, „trifft man allerorten auf leidenschaftlich engagierte Menschen, die mit beeindruckender Hingabe ihrem Beruf nachgehen. Von diesen Menschen wollen wir berichten, das ist wirklich interessant.“
Neben den Geschichten werden wissenschaftliche Grundlagen erklärt oder auch einfach mal kommentarlos ein eingedeckter Tisch auf einer Doppelseite abgebildet. Dazwischen gibt es Portraits eines Schokoladenhändlers und eines Kochbuchverlegers, persönliche Erfahrungsberichte mit „Getrunkenen Flaschen“ und eine Seite über das alltägliche Essen einer Familie in Japan. Die Gestaltung ist klar und zurückgenommen, mit dem Blick für das Ganze und mit Liebe zum Detail.



